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Neues Mantra: GEDULD

7/4/2016

4 Comments

 
Unsere Pause in Ratzeburg am See hat sich verlängert. Der entzündete Schleimbeutel muss erst ausheilen, vorher ist an kein Wandern zu denken. Geduld. Das neue Mantra von mir und Danni. Geduld. Damit haben wir beide so unsere Probleme. Obwohl ich eine spirituelle Ausbildung habe, weiss wie man meditiert und dass alles seinen Sinn hat, wollte ich es erst einmal nicht wahr haben. Zu sehr habe ich mich auf diese Wanderung gefreut. Aufgeben kam und kommt nicht in Frage. Doch bald war mir klar, wenn du jetzt nicht ruhst, wirst du nicht lange weiter gehen können. Geniesse den Moment, das Hier und Jetzt. Einfacher gesagt, als getan. Doch so langsam haben wir die Situation akzeptiert und fangen wieder an zu geniessen.
So eine Wanderung kann man nicht bis ins letzte Detail planen. Dass so etwas passieren kann, war uns beiden bewusst. Dies dann auch anzuerkennen und zu akzeptieren ist nicht einfach.

Seit einer Woche sind wir nun in Ratzeburg, ein wahrlich schönes Fleckchen Erde. Es lässt sich aushalten, am See, mit wunderschönen Sonnenuntergängen, lieben und hilfsbereiten Menschen:-)

Die Entzündung klingt langsam ab, nun wird langsam wieder begonnen mit kleinen Spaziergängen ohne Gepäck, versteht sich. Wir werden sicher noch bis zum Wochenende ruhen - langsam kann es dann weiter gehen.

Lieben Dank Euch Allen, für Eure Genesungswünsche und Motivationen.
Einen ganz speziell lieben Dank an meine Frau und beste Weggefährtin ❤️

Ostern in Hamburg

Ostern verbrachten wir in Hamburg. Erst eine Nacht bei Danni`s Tante Micha und dann zwei Nächte im super schönen, neuen 25Hours Hotel Altes Hafenamt.
Am Montag trafen wir uns mit Diana, einer guten Freundin von Danni, welche in Berlin lebt. Wir streiften duch die Stadt und hatten uns viel zu erzählen bei ein paar Bierchen.

Am Dienstag Morgen stand ein ganz besonderes Treffen an. Wir hatten uns mit Meike Winnemuth zum Kaffee verabredet. Meike Winnemuth ist eine bekannte Autorin, Kolumnistin und Bloggerin. Sie gewann bei Günther Jauch eine halbe Million. Anschliessend schrieb sie sich 12 Städte auf einen Zettel und beschloss in jeder dieser Stadt einen Monat zu wohnen. Herausgekommen ist ein wunderbares Buch. Ich mag ihren Schreibstil. Kurz, bündig mit Witz und etwas Sarkasmus.
Abends in Frankfurt bei einem Bier, dachte ich, wenn ich schon dabei bin mir Wünsche zu erfüllen, warum soll die Wanderung der Einzige sein? Ich suchte im Netz Meike`s Emailadresse und schrieb ihr einfach eine Anfrage, ob sie uns zu einem Kaffee in Hamburg treffen würde. 3 Minuten später kam schon die Antwort: Ja.
Nach einer ersten Nervosität unterhielten wir uns dann blendend bei Tee, Kaffee und Saftschörlchen. Danke an Meike für die Spontanität - es war sehr schön Dich kennengelernt zu haben.
Bild

Abends trafen wir uns mit Sven in der Hotelbar. Sven betreibt die Internetseite www.fernwandern-in-europa.de, auf seiner Seite findet sich alles über den E1, sowie GPX Daten für den Track und vieles mehr. Sven macht dies alles ehrenamtlich und freiwillig. Er ist noch nicht alles selbst gelaufen, deshalb ist es die Idee, dass auch andere, die den Weg gehen, ihm Daten und Wegbeschreibungen zu senden.
Sven, du bist ein toller Typ. Danke für all deine Hilfe, deine Tipps und deine wertvolle Arbeit für den längsten Fernwanderweg Europas:-)
by Nicole
4 Comments
Susanne
8/4/2016 12:36:33

Liebe Nicole, Liebe Danni

Es freut mich immer wieder von euch zu lesen. Vielen Dank.
Nicole wünsche ich gute Heilung und euch beiden, wie ihr ja schreibt, Geduld - Gelassenheit und Freude. Ich wüsste nicht, wie ich mit dieser Situation umgehen würde.
Der Weg - symbolisch auch für einen Lebensweg, im Moment eindeutig mit einem "Hindernis" oder vielleicht doch....

Ganz liebe Grüsse
Susanne

Reply
Laure
8/4/2016 22:07:57

So wunderschöne Bilder! Guten Start auf dem weiteren Weg (ohne Verletzungen!)

Reply
AchimKoeln
10/4/2016 13:43:43

Herzlichen Glückwunsch!
Hallo schön dass ihr keine 20 mehr seid. Klingt böse? Ist aber nicht so gemeint. Wenn man noch ganz jung ist, dann hört man oft nicht auf den Körper und auch nicht auf das was die Ärzte so sagen. Ihr jedoch seit schlau und vernünftig und habt erkannt wann ihr an eure Grenzen gekommen seid. Gönnt eurem Körper die Pause die er nach 1.000 km verdient hat und danach ist das Wandern noch mal so schön. Ihr Packt das. Ich glaube an euch!

Reply
Sue
11/4/2016 20:45:41

Also ich würd's echt nett finden an so einem schönen Fleckchen Erde Geduld lernen zu müssen 😜 alles liebe, Sue

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